2011年12月3日

Ich bin gescheitert mit meinen Japanaufzeichnungen. Es war unmöglich, das mir selbst auferlegte protokollarische Soll zu erfüllen, weil nicht einmal die wenigen freien Stunden am Abend genügten, um mehr als stichwortartig auf Zetteln zu erfassen, was geschah und was ich sah. So bleiben mir handschriftliche Vermerke für jeden Tag und all die Bilder, welche ohnehin mehr in mir hervorrufen können als jede Notiz.

Noch sind da so viele Fragmente, die ich nicht sortiert, offenbar gar nicht so recht begriffen habe. Erst wenn ich nicht mehr das Gefühl habe, die Reise sei nur eine Illusion gewesen, kann ich die Aufzeichnungen vielleicht beenden.
Es war der eigenartigste Urlaub meines Lebens, der mich nach wie vor sprachlos macht.